| Die älteste Familie der Welt entdeckt in einer Höhle im … , 10.11.2008
südwestlichen Harzrand. Die Lichtsteinhöhle diente im 8. bis 10. Jahrhundert vor Christus als Kultstätte. Vor einigen Jahren wurden dort Überreste von 39 Menschen gefunden, deren Gebeine seit etwa 3000 Jahren in einem gipshaltigen Gestein, relativ trocken, lagerten. Auf diese Weise konserviert konnten Wissenschaftler der Universität Göttingen (Institut für Zoologie und Anthropologie) unter der Leitung von Frau Dr. Hummel gut erhaltene mtDNA aus Knochenresten isolieren. Durch mtDNA-Sequenzvergleiche aus Knochenzellen, läßt sich die mütterliche Linie über viele Generationen verfolgen. In den 3000 Jahren bis heute liege ca. 120 Generationen und tatsächlich konnten mtDNA-Sequenzvergleiche mit Menschen aus der Umgebung der Lichtsteinhöhle zwei direkte Nachkommen identifizieren. Sollten Sie einmal in der Gegend um Bad Grund unterwegs sein, sollten Sie nicht versäumen das „Höhlenerlebniszentrum“ in Bad Grund zu besuchen, es ist ganzjährig geöffnet.
Quelle: 10.11.2008 - FAZ vom 15.07.2008
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