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DNA Vaterschaftstests
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Muss die Mutter des Kindes am Vaterschaftstest teilnehmen ?

Eine DNA-Vaterschaftsuntersuchung liefert in den meisten Fällen rein wissenschaftlich auch ohne eine Probe der Mutter des Kindes ein eindeutiges Ergebnis. Erhält man z.B. mit einem Test des möglichen Vaters mit dem Kind einen Wert der Vaterschaftswahrscheinlichkeit von 99,992 %, so findet man für denselben Fall mit der Mutter einen Wert von 99,99 99 % oder 99,99 999 %. Mit Mutter ist der Test dann also 100-1000 mal genauer. Pro Neuner mehr hinter dem Komma wird der Test ca. 10 mal genauer.

Es gibt aber Grenzfälle, in denen eine Probe der Mutter untersucht werden sollte, um ein eindeutiges Ergebnis zu erhalten. Tritt ein solcher Fall ein, informieren wir Sie und bitten Sie um eine Probe der Mutter. Beispielsweise dann, wenn neben dem getesteten, möglichen Vater auch ein enger Verwandter des getesteten Mannes als Vater in Frage kommen kann.

Sollten Sie einen Vaterschaftstest für eine Behörde benötigen, empfehlen wir Ihnen auch die Mutter an dem Test teilnehmen zu lassen, Gerichte und Behörden haben sich einfach daran gewöhnt, dass der Vaterschaftstest vor dem Zeitalter der DNA-Analyse erst gar nicht ohne Mutter möglich war. Insbesondere Gerichte sind eben konservativ und nicht immer am Puls der Zeit.. In jedem Fall aber muss die Mutter dem Test schriftlich zustimmen, d.h. sie muss ihre Einwilligung erteilen, wenn das Kind minderjährig ist, auch wenn sie nicht am Vaterschaftstest teilnimmt. Verweigert die Mutter die Einwilligung, ziehen Sie einfach Das Gesetz zur Klärung der Vaterschaft unabhängig vom Anfechtungsverfahren zu rate (dieses gilt seit März 2008 und viele haben davon bisher keine Kenntnis). Auch in § 1598a BGB findet sich dieses Gesetz wieder. Mutter, Vater und Kind haben demnach einen gegenseitigen Anspruch auf die Einwilligung in einen Vaterschaftstest. Dies kann man ganz einfach über das Familiengericht beantragen.

 

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